Altwerden ist ein wunderbares Geschenk und hat viele schöne Seiten – vorausgesetzt, man ist körperlich und geistig einigermassen fit und hat die nötigen Finanzen. Der Themenabend «Spirituelle Nahrung fürs Alter» am 10. September bietet Raum, sich auf andere, herausfordernde Seiten des Alterns vorzubereiten. Sowohl altersmässige «Betroffene» als auch Interessierte aus den nachkommenden Generationen sowie in Pflege oder Betreuung tätige Personen werden inspiriert nach Hause gehen.
Wenn körperliche Gebresten oder Schwäche beginnen, wenn Schmerzen kommen und nicht mehr gehen, wenn man Menschen verabschieden muss, die einem nahe standen, wenn der Spielraum kleiner wird in verschiedenen Bereichen, dann wird das Alter unter Umständen bedrohlich.
Im Austausch über das, was helfen kann, sich auf Einschränkungen und Abhängigkeiten vorzubereiten, wird nach persönlichen spirituellen Quellen gesucht, die nähren. Es werden Wege aufgezeigt, diese frühzeitig freizulegen. Vorbereitung auf das Altwerden kann mehr sein, als das Ausfüllen einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht.
Begleitet von der Referentin Tonja Jünger werden Erfahrungen rund ums Altern geteilt, weil es gut tut zu spüren, dass andere Ähnliches erleben. Die Impulse der erfahrenen Seelsorgerin und langjährigen Begleiterin betagter Menschen und ihrer Angehörigen machen Mut, die letzte Lebensphase bewusst anzugehen. Denn: Altern ist eine grosse Aufgabe.
Wer sich ihr möglichst gut gerüstet stellen möchte, kommt am Dienstag, 10. September um 19:30 Uhr in die Limi. Die Spurgruppe Spiritualität und Erwachsenenbildung lädt herzlich ein.